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Gesund abnehmen & regelmäßig essen. Warum man essen muss, um abzunehmen!

Wenn wir daran denken, dass wir abnehmen wollen oder müssen, dann denken viele das man sich sehr einschränken muss (mit dem was man isst). Das stimmt teilweise, jedoch gibt es dort einige Feinheiten die man beachten muss – ansonsten kann es nicht funktionieren. Ich habe oft Leute jammern gehört, dass sie nun darauf achten was sie essen, aber dadurch nicht satt werden. Wie fühlt man sich wenn man nicht satt ist bzw. hungrig? Mies, schlecht, unzufrieden usw. Der größte Fehler, der gemacht wird, ist der dass man alles Schlechte weg lässt (Fastfood, Süßigkeiten, Kekse, Knabberzeug,…) und vom Guten zu viel isst.

Moment mal! Wie kann man von den guten Nahrungsmitteln zu viel essen? Und warum soll das falsch sein? Nehmen wir als Beispiel unser gesundes Obst. Keine Frage, Obst enthält viele wichtige Vitamine und sollte Bestandteil unserer Ernährung sein (Bestandteil!). Es gibt nun Leute, die auf Biegen und Brechen abnehmen wollen und sich sagen: “Dann esse ich jetzt dreimal am Tag Obst und zwischendurch knabbere ich ein bisschen an Gemüse”. Es ist absolut verständlich, dass man durch so eine Aktion schlechte Laune bekommt und noch schwierig abnehmen-und durchhalten kann.

Frisches Obst (Quelle: Fotolia)

Frisches Obst (Quelle: Fotolia.de)

Warum ist das so? Gerade das, was wir nicht essen wollen (der Zucker), kommt mit der oben genannten Ernährung doch wieder in unseren Körper. Ich erlaube mir einfach mal zu behaupten (meine Meinung aus Erfahrung), dass es keine Rolle spielt woher der Zucker kommt. Esse ich einen Joghurt, der sowieso schon hinzugefügten Zucker hat oder esse ich Schokolade, die auch viel Zucker hat… Oder das Obst, das ich täglich mehrmals esse. Egal was man davon nimmt, es ist und bleibt immer Zucker.

Der Zucker versteckt sich hinter allerlei Namen wie zum Beispiel Stärke­sirup, Bon­bon­sirup, Isoglukose, Corn Sirup, Mais­sirup, Maiszucker und der besteht aus Glu­cose (Trauben­zucker) und Fruc­tose (Fruchtzucker). Aber da gibt es zum Beispiel auch noch Sac­cha­rose, Mal­todex­trin, Dex­trose, Glucose/Glucosesirup, Honig(!), Sirup/Dicksaft, Fruchtzucker oder Frucht­mark. Dabei scheint Honig noch immer die weniger unge­sunde Vari­ante zu sein. Denn Honig besteht (nur) zu 80% aus Zucker (Rest ist Wasser), es ist süßer als Zucker (es wird weniger benötigt) und Honig hat 1/5 weniger Kalo­rien als Zucker. Das sind allerd­ings nur min­i­male Vorteile, für die Kon­sumenten die Karies ver­mei­den wollen oder aber auf Diät sind!

Kommen wir wieder zum Hauptthema zurück: Der Körper ist wie eine Maschine, ein Motor, der Treibstoff benötigt – deswegen müssen wir essen. Der Körper ist aber noch viel komplexer und deswegen denkt er auch noch mit. Damals in der Steinzeit (nur als Beispiel, fiktiv erzählt) war es natürlich wichtig zu überleben. Genau diese Funktion, gibt es heute auch noch. Wenn wir zu wenig oder zu unregelmäßig essen, meistens weil wir zu wenig Zeit haben und es schnell gehen muss (oft Fastfood), dann denkt der Körper sich das wir viel zu wenig zu essen haben/finden (Essensknappheit). Und was tut man, wenn das Essen knapp ist? Richtig, man bunkert es! Genau das macht der Körper bei uns auch!

Das wenige, das von uns gegessen wird und dann wahrscheinlich auch noch Fertig-Essen ist, wird im Körper in Form von Fett gespeichert (für die schlechten Zeiten). Das bedeutet dass unser Körper zwar noch immer so arbeitet wie damals, unser Leben sich aber so geändert hat, dass es uns in den meisten Fällen schadet. Aus diesem Grund müssen wir auf unsere Ernährung achten – das musste der Mensch von “damals” nicht tun, für ihn war es am wichtigsten zu überleben.

Die einzige Möglichkeit, um diese Sicherheitsfunktion von unserem Körper zu überbrücken, ist das wir regelmäßig, unserer Bewegung entsprechend, genügend essen. Aus meiner Erfahrung, funktionierte es bei allen die es so gemacht haben, sehr gut. Zum Frühstück kann man ruhig etwas mehr essen um den Start des Tages satt und zufrieden zu beginnen. Denn wer satt ist, ist auch zufrieden und wer sich zum Frühstück satt isst ist denkt nicht nach kurzer Zeit wieder an Essen. Nun verteilt man die Mahlzeiten (ruhig auch kleinere, gesunde Snacks), über den ganzen Tag. Wenn es einem vorkommt, dass man die ganze Zeit nur am Essen ist, aber trotzdem mit den Kalorien im grünen Bereich ist, dann hat man es richtig gemacht.

Genau aus diesem Grund denkt dann der Körper das Nahrung genügend vorhanden ist und es keinen Grund gibt Reserven anzulegen – Am beliebtesten: Bauch, Beine, Po und Bauch. Es ist schlichtweg ein kleiner Fehler, den wir haben, da wir denken je weniger man ist desto mehr nimmt man ab. Selbstverständlich nimmt man ab, wenn man so gut wie gar nichts isst – hier stimmt die Aussage natürlich. Aber da ich hier in meinem Blog darüber berichte, wie ich gesund abgenommen habe (und noch immer gesund bin), kommen solche schnellen Diäten, irgendwelche Pillen oder Diäten die auf nur ein oder zwei Lebensmittel beschränkt  sind, auf keinen Fall infrage.

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